Magistrat bringt Grundlagenpapier zum Stadtmarketing auf den Weg

OBBurghardt2Der Magistrat hat das Grundlagenpapier zum Stadtmarketing auf den Weg gebracht und leitet die Vorlage den Stadtverordneten für die September-Runde zur Kenntnisnahme zu. Das Grundlagenpapier ist ein Zwischenbericht des Magistrates zum Sachstand des Stadtmarketings.

In dem Grundlagenpapier werden die Eckpunkte für die zukünftige Ausrichtung und Arbeit des Stadtmarketings skizziert, um die Stadt Rüsselsheim in Zukunft besser im Wettbewerb mit anderen Städten positionieren zu können. Zur Ausrichtung sagt Oberbürgermeister Patrik Burghardt: „Stadtmarketing lebt von der Akzeptanz seiner Ziele in der Stadtgesellschaft. Daher ist es mir wichtig, das Stadtmarketing auf solide, konzeptionelle Füße zu stellen. Und deswegen habe ich auch die Zusammenarbeit mit der ‚Marketing-Werkstatt‘ wieder ins Leben gerufen, in der externe, ehrenamtliche Akteure der Stadtgesellschaft mit der Stadtverwaltung zusammenarbeiten. Dies bringt nützliche Hinweise, auf die wir auch in Zukunft nicht verzichten möchten. Mit der breiten Verankerung der Ziele des Stadtmarketings kann es zudem gelingen, Rüsselsheim besser zu positionieren und die Vorteile, die Rüsselsheim bietet, breiter zu kommunizieren. Unsere Stadt hat viele schöne Seiten und viele strategische Vorteile. Diese müssen wir hervorheben und Rüsselsheim in einem entsprechenden Licht der Außenwelt präsentieren.“

StadtmarketingGrundlagenDer Zwischenbericht bietet eine fundierte Grundlage, um das Stadtmarketing strategisch auszurichten und weiter zu präzisieren. Neben der Identifizierung von harten und weichen Standortfaktoren Rüsselsheims, flossen in den Analyseteil des Berichts auch eine Umfeldanalyse sowie die Ergebnisse von durchgeführten Befragungen bei Unternehmen, Mitarbeitern und Einwohnern ein. Der Analyseteil macht deutlich, dass Rüsselsheim über ein breites Spektrum an Standortvorteilen verfügt, die es in Zukunft zielgerichtet zu vermarkten gilt. Das Grundlagenpapier gibt auch die Empfehlung ab, sich auf die Zielgruppe Wirtschaft mit Unternehmen, Investoren und Mitarbeitern zu fokussieren, ohne andere Zielgruppen wie Einwohner oder Tagestouristen aus dem Blickwinkel zu verlieren. So soll gewährleistet werden, dass die vorhandenen Mittel möglichst effizient eingesetzt werden.

Neben dem Vorschlag, ein zielgruppengerechtes Marketing zu verfolgen, wurden vier mögliche Handlungsfelder des Stadtmarketings definiert. Hierzu zählen die Profil- und Imagebildung, das Erlebbarmachen der Standortvorteile, die attraktive Gestaltung des Produkts Rüsselsheim sowie das Bündeln von Kompetenzen und Ideen. Diese Bündelung soll sicherstellen, dass kostengünstig möglichst viele Menschen erreicht werden und die Vermarktung der Stadt Rüsselsheim als Wirtschaftsstandort erfolgreich umgesetzt wird.

Auf Basis des Grundlagenpapiers wird das Stadtmarketing gemeinsam mit der „Marketing-Werkstatt“ weiterarbeiten. Außerdem soll eine enge Verzahnung zu den Ergebnissen der Fortschreibug des Stadtentwicklungsprogramms „Rüsselsheim 2020“ erfolgen, um sicherzustellen, dass die beiden Konzepte passgenau aufeinander abgestimmt werden. Das Stadtentwicklungsprogramm „Rüsselsheim 2020“ wird derzeit evaluiert. Die Ergebnisse dieser Evaluation werden dann in dem zukünftigen Stadtmarketing eine wichtige Rolle spielen.

Der Magistrat empfiehlt dem Stadtparlament, die bisher zur Hälfte gesperrten Haushaltsmittel für das Stadtmarketing freizugeben. Mit Vorlage des Zwischenberichts und der Entsperrung der Haushaltsmittel kann sichergestellt werden, dass das Stadtmarketing gemeinsam mit der „Marketing-Werkstatt“ weiter an den Eckpfeilern eines Marketingkonzepts arbeitet und dass bereits erste Maßnahmen durchgeführt werden können.

Quelle: Stadt Rüsselsheim